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Meine Google Glass aus dem 3D-Drucker

Google-Glass_Smart_Wear_Gerhard_Schroeders-Brille

Vor ein paar Tagen holte ich beim 3D-Drucker meines Vertrauens – hört sich ILLEGAL an, ist es aber nicht –  meine Fake-Google Glass ab, die ich vor Ostern in Auftrag gegeben habe. Dazu habe ich ein paar Rohlinge erhalten, die als Druck-Ausschuss beim Feinjustieren des Druckers entstanden sind.

Deutlich kann man an dem oberen Foto die Linien des Drucks erkennen, ebenso wie die Spuren des manuellen Entgratens der Brille. Da das 3D-Druckwerk bei dieser Druckvorlage „Überkopf“ produziert wird, bildet der obere Rand der Brille den Boden und die Nasenbügel werden im Rahmen des weiteren Druckprozesses aufgedruckt. 

Google-Glass_Smart_Wear_Nasengestell

Deutlich kann man bei diesem Foto das gedruckte Bodenraster erkennen und auch sehr gut den einen Nasenbügel und sein in feinen Lagen gedrucktes Ständerwerk. Schließlich kann so ein 3D-Drucker nicht in der Luft ein Teil drucken. Es wird eine Grundstruktur benötigt an die in diesem Fall der Nasenbügel gedruckt wird.

Google-Glass_Smart_Wear_Steg

Sehr schön kann man an diesem Rohling die Lagen des Drucks erkennen und auch die Stützkonstruktion unter der Fake-Kamera (Einbuchung in der Bildmitte). In ein paar Tagen folgt dann ein Foto mit mir und der 3D-gedruckten-Brille.

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Meine beruflichen Wurzeln als passionierter Smart-Wear-Dandys liegen in der Modewelt: Bekleidungstechnischer Assistent. Seit August 2012 schreibe ich das Blog #WWSW. Follow via Google+, Facebook, @WEwearSMARTwear oder dem persönlichen Twitter-Account.

5 Kommentare

  1. Pingback: Fotoaktion auf dem GPlusCampPadLive | PadLive

  2. Ich finde an dieser Brille vor allem die Tatsache erheiternd, dass du damit wahrscheinlich die zwei prägenden Technologien der nächsten 10 Jahre in einem Projekt vereint hast. 😉
    Was mich interessieren würde, wie viel das Drucken der Brille gekostet hat? Und wo man einen 3D-Drucker seines Vertrauens findet? Gibt es wirklich öffentliche Läden, die den 3D-Druck bereits anbieten? Oder konntest du diesen Dienst nur über Kontakt in Anspruch nehmen?

    Liebe Grüße,
    Ludwig

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    • Hallo Ludwig,

      ich habe halt die passenden Bekannten 😉 Es soll nun einen Service geben, bei dem man 3D-Drucker in der Gegend finden soll. Siehe http://www.makexyz.com

      Es gibt auch Unternehmen in Deutschland, die schon so einen Service anbieten. Bei Deiner URL vermute ich aber… die Anfrage ist eher rhetorischer Natur? 😉

      Herzliche Grüße aus Essen,

      Gerd

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  3. Schick, aber irgendwie auch wieder nicht, was die „Feinheit“ des 3D-Druckers angeht. Da habe ich von ShapeWays aber schon sehr viel besser Ergebnisse gesehen.

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  4. Pingback: Das Google Glass Experiment auf der re:publica #rpstory13 › Schleeh.de - Online und Mobile Marketing

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